Arbeitsgemeinschaft Beziehungsanalyse e.V.
Willkommen bei der Agba
Die Arbeitsgemeinschaft Beziehungsanalyse Die Arbeitsgemeinschaft Beziehungsanalyse e.V. (agba) ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, in dem sich verschiedene Institute zur Weiter- und Fortbildung in beziehungsanalytischer Einzel-, Paar- und Familienpsychotherapie zusammengeschlossen haben. Die wissenschaftliche Grundlage ist die psychoanalytische Theorie und Praxis, wie sie sich seit ihrer Einführung durch Sigmund Freud bis heute weiterentwickelt hat.
Die Beziehungsanalyse basiert auf der von Thea Bauriedl begründeten Beziehungsanalyse und zeichnet sich in Übereinstimmung mit der intersubjektiven Psychoanalyse durch eine besondere Schwerpunktsetzung innerhalb der Psychoanalyse aus. Der Fokus liegt hier auf der Beachtung der wechselseitigen Übertragung und Gegenübertragung in der therapeutischen Beziehung. Bedeutsame Unterschiede gegenüber den intersubjektiven Konzepten ergeben sich aus der familiendynamischen Herkunft und Perspektive der Beziehungsanalyse. Der Verein stellt sich die Aufgabe, in überregionaler Kooperation an der Lehre und Weiterentwicklung dieser Grundlagen und ihrer Anwendung zu arbeiten.
Aktuelles
28. wissenschaftliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Beziehungsanalyse
nach Thea Bauriedl (agba)
Öffnen ins Ungewisse:
Sind Hoffnung und Trost hilfreich für sinnstiftende Zukunftsentwürfe?
Datum: 06.- 08. November 2026
Sind Hoffnung, Trost, Dankbarkeit notwendige Fähigkeiten, um den bedrohlichen Polykrisen und dem Zusteuern auf eine scheinbar aussichtslose Endzeitstimmung einen sinnstiftenden Zukunftsentwurf entgegenzusetzen? Verstehen wir die derzeit diskutierten Neukonzeptionen von Apokalypse und Post-Apokalypse als ein endgültiges Ende, oder aber als ein zyklisches Wechselspiel von Vergehen und Werden? Für Václav Havel ist Hoffnung nicht gleichbedeutend mit der Erfüllung unseres Strebens, sondern der Gewissheit, dass etwas Sinn macht − egal wie es ausgeht. Hoffnung und Trost sind im psychoanalytischen Diskurs strapazierte, ambivalent empfundene Begriffe. Sie entfalten jedoch eine emanzipatorische Kraft, insofern sie nicht auf regressive Wunscherfüllung und passive Bestätigung fixiert bleiben, sondern als innere Veränderungsaufgaben uns auf empfangende, mediopassive wie auch auf handelnde, aktive Weise in die Verantwortung rufen. Wie können wir, angesichts des vermutlich unwiderruflichen Zusammenbruchs von Gegenwärtigem, Gewohntem, zu einem von Hoffnung und Realitätsanerkennung getragenen Ausloten des Möglichen in einer transformierten Zukunft finden?
Diese Gedanken wollen wir aus philosophischer, gesellschaftspolitischer,
psychoanalytischer und klinischer Perspektive beleuchten und in Arbeitsgruppen mit dem eigenen Erleben verbinden. Social dreaming als geteiltes affektives Element wird die Tagung umrahmen.
Die Akademie feiert 2026 ihr 80-jähriges Bestehen mit einem großen Fest rund um das Thema „Wo das Unbewusste politisch wird – Psychoanalyse im gesellschaftlichen Feld
Teilnahmegebühr
€ 145,- Tagungsticket Vortragssaal 3. Stock
€ 55,- Tagungsticket Aus- und Weiterbildungsteilnehmer*innen der Akademie
Organisation
veranstaltungen@psychoanalyse-muenchen.de
Anmeldungen bis spätestens Freitag, 29. Mai 2026
Die Anmeldung ist verbindlich. Stornierungen sind nur möglich bis eine Woche vor der Veranstaltung, danach erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr.
Zeit & Ort
| Datum, Uhrzeit | 20.06.2026, 9:00 |
| Ende der Veranstaltung | 20.06.2026, 19:30 |
| Veranstaltungsort | Literaturhaus München, Vortragssaal 3. Stock |
